Konstruktionsmechaniker

Berufsbild

Konstruktionsmechaniker

  • erfassen Kundenaufträge und leiten deren Umsetzung ein
  • planen ihre Aufgaben anhand von technischen Unterlagen
  • stellen Bauteile, Baugruppen und Metallkonstruktionen aus Blechen, Rohren oder Profilen her
  • wenden manuelle und maschinelle Fertigungsverfahren an
  • führen Schweißverfahren unter Beachtung der Arbeitssicherheit und des Umweltschutzes durch
  • montieren und demontieren Metallkonstruktionen und wenden dabei unterschiedliche Fügetechniken an
  • erstellen Hilfskonstruktionen, Vorrichtungen, Schablonen und Abwicklungen
  • wählen Prüfgeräte und Prüfverfahren aus und wenden das betriebliche Qualitätssicherungssystem an
  • führen die notwendigen Wartungsarbeiten an Anlagen, Maschinen und Werkzeugen durch
  • bearbeiten komplexe Aufträge im Team

Ausbildung

Die Ausbildung findet im dualen Ausbildungssystem in industriellen Betrieben der Metallbearbeitung und –verarbeitung statt. Der Unterricht beim dualen Ausbildungspartner: der Berufsschule gliedert sich in einen allgemeinen Teil ( mit den Fächern: Religion, Deutsch, Gemeinschaftskunde und Wirtschaftskompetenz) und in einen fachlichen Teil, der in Lernfelder untergliedert ist. Zusätzlich wird noch ein Wahlpflichtbereich unterrichtet.
Der Berufsschulunterricht umfasst insgesamt 13 Unterrichtsstunden der auf 1,5 Schultage pro Woche oder 1 Schultag in der Woche und zusätzlich 14-tägig einen 2. Schultag aufgeteilt wird.

Die Lernfelder:

1. Ausbildungsjahr:

  • Lernfeld 1: Fertigen von Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen
  • Lernfeld 2: Fertigen von Bauelementen mit Maschinen
  • Lernfeld 3: Herstellen von einfachen Baugruppen
  • Lernfeld 4: Warten technischer Systeme

2. Ausbildungsjahr:

  • Lernfeld 5: Herstellen von Baugruppen aus Blechen
  • Lernfeld 6: Demontieren und Montieren von Baugruppen
  • Lernfeld 7: Umformen von Profilen
  • Lernfeld 8: Herstellen von Baugruppen aus Profilen

3. und 4. Ausbildungsjahr:

  • Lernfeld 9: Herstellen von Konstruktionen aus Blechbauteilen
  • Lernfeld 10: Herstellen von Konstruktionen aus Profilen
  • Lernfeld 11: Montieren und Demontieren von Metallkonstruktionen
  • Lernfeld 12: Instandhalten von Produkten der Konstruktionstechnik
  • Lernfeld 13: Herstellen von Produkten der Konstruktionstechnik
  • Lernfeld 14: Ändern und Anpassen von Produkten der Konstruktionstechnik

Abschluss der Ausbildung

Die Ausbildung endet in der Regel nach 3,5 Jahren. Es ist, je nach Vorbildung und Leistungsstand während der Ausbildung, auch eine verkürzte Lehrzeit möglich. Die Berufsausbildung schließt mit der gemeinsamen Abschlussprüfung von Schule und Wirtschaft ab. Von der Schule erhält man ein Abschlusszeugnis. Die Prüfungsergebnisse in Wirtschafts- und Sozialkunde, Berufstheorie I und Berufstheorie II zählen gleichzeitig als Theorieanteile für die Facharbeiterprüfung der IHK. Die praktische Abschlussprüfung ist ein berufsbildtypischer Arbeitsauftrag (entweder eine zentral gestellte Aufgabe nach PAL oder ein betrieblicher Auftrag, der vorher eingereicht und genehmigt werden muss) und findet im Betrieb statt.

Anmeldung

Die Betriebe melden nach Abschluss eines Ausbildungsvertrages die Auszubildenden zum Schulbesuch bei der jeweiligen Schule an.
Aufnahmeformular

Ansprechpartner

Sandra Leichsenring
E-Mail: s.leichsenring@zgk-konstanz.de
Tel.: 07531/5927-52

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