Der „Zwilling“ ist eine Schule in Konstanz


Eine Partnerschaft mit doppelter Bedeutung ist die des Instituts Volta aus Lodi mit der Zeppelin-Gewerbeschule Konstanz. Es geht darum didaktisches Wissen auszutauschen und die Beziehung zwischen den beiden Partnerstädten, nach der Kritik des Bürgermeisters von Konstanz an der Verordnung für den Zugang zur Mensa, zu verbessern. Gestern Nachmittag wurden die Schulleiterin der Schule A. Volta Frau Luciana Tonarelli und der Schulleiter der Konstanzer Gewerbeschule Herr Karl Knapp mit ihren Lehrenden von der Bürgermeisterin Sara Casanova im Palazzo Broletto (Rathaus) begrüßt. „Ich befürworte den kulturellen Austausch – sagte Casanova – ich möchte ihn stärken“, während Knapp die Grüße seiner (ersten) Stadt überbrachte (oder die des Bürgermeisters?). „Die Schule A. Volta – erklärt Tonarelli – hat auf den Vorschlag der Konstanzer Schule geantwortet. Wir waren daran interessiert, die Entwicklung des europäischen Bewusstseins und auch den didaktischen Austausch zu fördern. Wir waren nicht nur am Austausch zwischen den Schülerinnen und Schülern interessiert, sondern auch zwischen den Führungskräften.“ Die beiden Schulleiter haben (tatsächlich) bereits an abwechselnde Praktika in der Berufsschule gedacht. Die Volta-Schüler könnten Praktikumsbesuche (zum Beispiel) bei Siemens in Konstanz und die deutschen Schüler bei der Softwarefirma Zucchetti, am Ta di Pieve oder am Mta., in Lodi absolvieren. Vom 25. bis 29. März (2019) fahren zur einen Hälfte die Mechaniker des Technischen Instituts und zur anderen Hälfte die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums nach Konstanz, während die deutschen Schülerinnen und Schüler im September zum Besuch (nach Lodi) kommen werden. Heute trafen sich die Lehrenden und Führungskräfte der Partnerstadt (Konstanz) mit den Schülerinnen und Schülern der Schule A. Volta. „Wir werden die Grundlagen für ein wissenschaftliches Projekt legen, das sich dem Wasser widmet“, kommentierten die beiden Schulleitungen. Sowohl Schülerinnen und Schüler, als auch Lehrerinnen und Lehrer sind Botschafter einer neuen Auffassung und eines neuen gegenseitigen Verständnisses zwischen den beiden Städten.“
(Original Cri.Ver.)

Erschienen in: ‚il Cittadino’ Nr. 45 vom 22. Februar 2019 (Tageszeitung Lodi)
(nach Verständnis übersetzt von Georg Stippler)

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